Alessandra Ferri wird neue Ballettdirektorin an der Wiener Staatsoper

Heute gaben Bogdan Roščić, Direktor der Wiener Staatsoper, und Lotte de Beer, Direktorin der Volksoper Wien, bekannt, dass die international gefeierte Künstlerin und prima ballerina assoluta Alessandra Ferri ab 1. September 2025 das Wiener Staatsballett leiten wird. Sie folgt damit auf Martin Schläpfer, der seinen Vertrag mit Ende seiner Funktionsperiode am 31. August 2025 auf eigenen Wunsch nicht verlängert hat.

Die Staatsoper teilte mit: „Mit Alessandra Ferri wird eine der prägendsten Persönlichkeiten der internationalen Ballettwelt unserer Zeit die künstlerische Führung der Ballettcompagnie übernehmen. Diese ist als eigenständige Arbeitsgemeinschaft der Wiener Staatsoper sowie der Volksoper Wien organisiert. Als Direktorin des Wiener Staatsballetts fungiert Ferri auch als künstlerische Leiterin der Ballettakademie der Wiener Staatsoper. Die 1963 in Mailand geborene Künstlerin kann auf eine einzigartige Karriere zurückblicken: Als Tänzerin arbeitete sie mit den bedeutendsten Choreographen zusammen, die auch zahlreiche Werke eigens für sie kreierten. Sie war principal dancer beim Royal Ballet in London und beim American Ballet Theatre in New York, ist prima ballerina assoluta der Mailänder Scala und gastierte an allen wichtigen Häusern sowie bei allen bedeutenden Compagnien weltweit. In den letzten Jahren trat sie nicht nur weiterhin als Tänzerin international erfolgreich hervor: So leitete sie von 2008 bis 2014 erfolgreich die Tanzsparte des renommierten Spoleto Festivals, agierte als Produzentin internationaler Touring-Produktionen und widmete sich dem Unterrichten und Leiten von Proben, u. a. beim Royal Ballet, English National Ballet oder American Ballet Theatre.“

Ferri setzte sich gegen 39 Mitbewerber:innen durch. Bogdan Roščić:„Ich freue mich sehr darauf, ein neues Kapitel dieser einzigartigen Laufbahn zusammen mit ihr in Wien aufzuschlagen. Sie hat in unseren Gesprächen ein tiefes Verständnis dafür gezeigt, was ein großes Repertoirehaus programmatisch braucht – verwurzelt im klassischen Tanz, wie es die Staatsoper eben ist, und doch jederzeit offen für zeitgenössische Ausdrucksformen und die besten tänzerischen Schöpfungen der Gegenwart.“

Die designierte Leiterin der Compagnie wird nun in die intensive Vorbereitungsphase für ihre erste Saison starten; Details zum Programm werden im Rahmen der Spielzeitpräsentationen 2025/2026 bekannt gegeben.

Foto: Amber Hunt

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